Sören Borutzki, Chemikant, Wirkstoffproduktion, seit 2015 im Unternehmen

Sören Borutzki, Chemikant, Wirkstoffproduktion, seit 2015 im Unternehmen

Herr Borutzki, wie war Ihre Anfangszeit bei Excella?

Meine Ausbildung habe ich in einer Monoanlage gemacht, dort also immer mit dem gleichen Produkt gearbeitet. Dann kam ich hierher zu Excella und fand die Anlage auf den ersten Blick eher klein. Mir wurde aber schnell klar: Die Synthesen, die wir hier machen, sind viel komplexer – nämlich zwölfstufig und wir arbeiten ständig mit neuen Produkten. Das Ganze ist also fachlich auf hohem Niveau. Zum Beispiel fahren wir hier auch Grignard-Reaktionen. Die sind wirklich spannend. 

Wie haben Sie diese Umstellung bewältigt?

Erst mal war das schon eine Herausforderung, wir arbeiten wöchentlich mit neuen Wirkstoffen. Ich bin immer an den Reaktoren und dabei muss man sehr wach sein. Wir haben vier davon und fahren immer mehrere Ansätze gleichzeitig. Die einen sind dann erst beim Abwiegen, die nächsten beim Zentrifugieren und wieder andere beim Destillieren … Es läuft alles wie Zahnräder ineinander. Am Anfang habe ich mir viel aufgeschrieben. Kleinigkeiten wie: Stell das Dampfventil auf Hand, nicht auf Automatik, sonst schäumt das Gemisch. Oder: Langsam heizen! Und sehr viel habe ich auch von den älteren Mitarbeitern gelernt. Man muss ja nicht jeden Fehler selbst machen. 

Was mich am Anfang auch sehr überrascht hat: Wenn viel zu tun ist, sprechen wir im Team fast nichts. Inzwischen weiß ich, dass dann einfach alle sehr konzentriert bei der Sache sind. Die Schritte werden vorbereitet, eins greift ins andere. Da funktioniert unser Team wirklich super. 

Was ist Ihnen bei Excella besonders wichtig?

Da gibt es mehrere Punkte. Wir produzieren hier Wirkstoffe, mit denen Menschen geholfen wird. Das hat schon eine Bedeutung für mich. Außerdem ist mein Job krisensicher. Unsere Wirkstoffe werden immer gebraucht, das Unternehmen wächst. Und dann finde ich auch noch gut, dass wir tarifgebunden sind. 

Wie üblich bei Chemikanten arbeiten wir auch Nachtschicht, aber am Wochenende und an Feiertagen ist frei, spätestens Freitagabend um 22 Uhr. Das ist für meine Familie sehr schön. Auch nicht schlecht: Die letzte halbe Stunde geht’s unter die Dusche und diese Zeit wird uns gutgeschrieben. 

Und dann noch meine Kollegen – die sind super. In meiner Schicht sind wir 13 Leute und wir machen auch privat öfters was gemeinsam. Biergarten, Weißwurstfrühstück …

Man hat auch die Chance weiterzukommen, wenn man von außen kommt. Das ist nicht in allen Unternehmen so. Ich werde jetzt zum Beispiel Gruppenleiter. Man kann sich auch Seminare aussuchen. Alles, was einen fachlich weiterbringt, kann man machen.

Was hat Ihnen in letzter Zeit besonders Spaß gemacht?

Ich hatte ein paar Ideen, die umgesetzt wurden. Das hat mich sehr gefreut. Die eine war ein Not-Ausknopf, wenn bei einer bestimmten Anlage ein Schlauch reißt. Eine andere war zum Beispiel ein Sicherheitsvorhang an einer Station, bei der mit Säuren gearbeitet wird. 

Gibt es Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln?

Ja, man hat auch die Chance weiterzukommen, wenn man von außen kommt. Das ist nicht in allen Unternehmen so. Ich werde jetzt zum Beispiel Gruppenleiter. Man kann sich auch Seminare aussuchen. Alles, was einen fachlich weiterbringt, kann man machen. Ich finde diese Seminartage immer schön; man fährt mit dem Firmenfahrzeug zur Veranstaltung, lernt neue Leute kennen … 

Außerdem bin ich Sicherheitsbeauftragter. Dazu habe ich eine CSA Ausbildung gemacht, eine ganze Woche. Mit Chemikalienschutzanzug und Atemflasche. Das üben wir jetzt zweimal im Jahr und gehen dabei zum Beispiel durch die Atemschutzstrecke der Feuerwehr. Ist immer aufregend.

Herr Borutzki, vielen Dank für diese Einblicke in die Chemikanten-Welt. 

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