Maximilian Weichselberger, Chemieingenieur, Qualitätskontrolle Pharma, seit 2017 im Unternehmen

Maximilian Weichselberger, Chemieingenieur, Qualitätskontrolle Pharma, seit 2017 im Unternehmen

Herr Weichselberger, was ist Ihr Job hier bei Excella?

Ich bin in der Abteilung für Validierung und Transfer in der Qualitätskontrolle Pharma tätig.
Bei neuen Projekten sind wir dafür zuständig, die analytischen Methoden mit unseren Geräten zu testen und anzupassen, wenn notwendig. Wir haben sicherzustellen, dass wir dieselben Ergebnisse bekommen wie der Kunde. Zudem sind wir auch eine Schnittstelle zur Produktion. Auch führen wir prozessbegleitende Analysen für Produkte durch, die noch in der Entwicklungsphase stecken.

Jedes Produkt unserer Kunden wird als Projekt betrachtet, in dem es in der Regel einen Hauptverantwortlichen gibt. Den Analysenaufwand bewältigt aber das ganze Team. Die Aufgaben können wir sogar größtenteils selbst verteilen.

Nach gut einem Jahr wurde mir mein erstes eigenes Projekt anvertraut. Das hat mich sehr gefreut. Ich hatte plötzlich eine ganz andere Verantwortung, da ich jetzt Hauptansprechpartner für dieses Produkt war. Trotzdem hilft man immer auch bei den Projekten der Kollegen mit und lernt so viele Methoden kennen.

Wie war es am Anfang hier für Sie?

Ich habe früher in einem Pharma-Unternehmen gearbeitet, das herkömmliche Arzneimittel wie Schmerztabletten oder Hustensäfte herstellt. Und jetzt arbeite ich mit hochwirksamen Substanzen. Das ist etwas ganz anderes: Wir arbeiten hier vorsichtiger – mit mehr Bedacht, noch gewissenhafter, als ich das von früher kenne. Das war erst mal ein Wow-Effekt für mich.

Das hört sich nach hohem Anspruch an.

Definitiv – das gehört zur Branche. Ich konnte am Anfang natürlich nicht alles, ich musste mich einarbeiten, weil hier alles sehr spezifisch ist. Dazulernen-Wollen ist also wichtig.

Eigeninitiative – dieser Begriff fällt hier oft. Wir sind sehr angehalten, den eigenen Kopf zu benutzen. Für Schema F sind wir viel zu spezialisiert.

Wie muss man aus Ihrer Sicht gestrickt sein, um hierher zu passen?

Eigeninitiative – dieser Begriff fällt hier oft. Wir sind sehr angehalten, den eigenen Kopf zu benutzen. Für Schema F sind wir viel zu spezialisiert.

Natürlich sind wir durch Prüfvorschriften und das GMP-Umfeld stark reglementiert – das muss man akzeptieren. Die Rahmenbedingungen sind also klar vorgegeben. Trotzdem muss man selbst denken und auch irgendwie ein kleines Genie sein, um sich in dem Regelwerk bewegen zu können. In so einem Umfeld Entwicklungsarbeit zu leisten, ist nicht immer leicht, aber umso spannender.

Als Lohnhersteller ist man natürlich auch dem Kunden verpflichtet. Der Kunde ist König – das gilt auch bei uns. Wir müssen alle Ergebnisse, Änderungen und Probleme an den Kunden weitergeben und eventuell nach Rücksprache reagieren. Die Kommunikation ist zum Teil sehr aufwändig, aber man freut sich umso mehr, wenn es positives Feedback gibt.

Sie kommen aus Österreich. Wie fühlen Sie sich hier?

Die Kollegialität hier ist top. Das war gerade am Anfang sehr wichtig für mich, weil ich niemanden kannte. Excella war also die erste Anlaufstelle für mich, um neue Freunde zu finden. Inzwischen habe ich eine Handvoll Leute und das ist sehr schön für mich. Ich gehe sehr gerne arbeiten, ich freue mich immer auf die Kollegen. Wir treffen uns schon am Bahnhof und haben eine Art S-Bahn-Fahrgemeinschaft. Der Umgang miteinander ist bei Excella sehr respektvoll. Man erwartet das ja eigentlich auch, aber es hat mich trotzdem beeindruckt.

Wie würden Sie einen Freund zu Excella „locken“?

Ich würde ihm sagen, dass das Arbeitsumfeld sehr erstrebenswert ist. Dann hat auch nicht jedes Unternehmen ein Sonderlabor – diese Arbeit finde ich besonders spannend. Außerdem verdient man sehr gut, der Tarifvertrag ist einer der besten in Deutschland und Bayern. Und: Wir können hier zeitlich flexibel arbeiten. Ich könnte zum Beispiel auch erst um 11 Uhr kommen.

Herr Weichselberger, vielen Dank für all diese spannenden Einblicke.

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